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Das Sternzeichen Fische ist schwer zu fassen

  • Autorenbild: Margareth Reynartz
    Margareth Reynartz
  • 13. März 2023
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Nov. 2023


Fische sind schwer zu fassen
Das Sternzeichen Fische


Fische

19. Februar bis 20. März


"Ich will kein Millionär sein, ich will nur wie einer leben." lautet sein Spruch.

Das Wesen der Fische-Geborenen können außenstehende oftmals schwer einschätzen. Der Fisch ist einfach schwer zu fassen, alle die versucht haben, ihn wirklich zu verstehen, können ein Lied davon singen. Dabei nutzt er den Trick mit dem Abtauchen nur aus Selbstschutz, denn der typische Fisch ist sensibler und verletzbarer, als ihm lieb ist. Er gibt sich zwar freundlich, doch was sein Inneres betrifft, bleibt für andere unergründlich.


Fische ist ein veränderliches Wasserzeichen. Dargestellt wird das Zeichen seit der Antike als zwei in entgegengesetzte Richtungen schwimmende, durch eine Schnur verbundene Fische.

Dieses Symbol repräsentiert die Wahl, die den Fischen gestellt wird: entweder nach oben schwimmen - oder nach unten und niemals ihre Ziele erreichen.


In der Astrologie wird er – wie alle Tierkreiszeichen – erst durch den Stand der Sonne im jeweiligen Horoskop zum Sternzeichen Fische. Der Sonnenstand wiederum hängt vom Geburtsdatum innerhalb des Kalenderjahres ab.


Die Sonne befindet sich im Mittel in der Zeit zwischen 19. Februar und 20. März in diesem Zeichen. Aufgrund der Wanderung des Frühlingspunktes entspricht das Tierkreiszeichen Fische heute nicht mehr exakt dem Sternbild Fische. Aktuell befindet sich im Sternbild Fische die Sonne ungefähr in der Zeit zwischen 12. März und 19. April.


Wenn man zufällig einen Fisch hinter einem Postschalter oder dem Schreibtisch eines Bankdirektors siehst, haben wir es mit einem ausgesprochen seltenen Exemplar zu tun. Es kommt selten vor, dass ein Fisch für längere Zeit an einem bestimmten Platz bleiben kann.

Es ist viel wahrscheinlicher, dass du sie bei einer spirituellen Sitzung, in einer Kunstgalerie, bei einem Spaziergang durch ein Kloster, bei einem Konzertbesuch oder in einem Nachtclub triffst. Je kreativer, künstlerischer, unbeschwerter und esoterischer die Umgebung ist, desto mehr Menschen dieses Zeichens wirst du treffen.

Niemand ist von Natur aus so sehr Chamäleon und ein Schauspieler wie die Fische.

In der Filmindustrie wimmelt es nur so von ihnen.



Fische-Menschen haben etwas wunderbare Fließendes und Vielsichtiges an sich, das abwechselnd bezaubern und ärgern kann. Sie sind aus so viele Menschen zusammengesetzt, dass man sich zu fragen beginnt, wann endlich der echte Fische zu sehen sein wird.

Ich habe oft gehört das Fische seien dazu bestimmt, entweder zu dienen oder zu leiden- In gewisser Weise scheint das wahr zu sein, geht es aber doch zu sehr ins Extreme.

Aber die Neigung der Fische, zu den Menschen zu werden, mit denen sie sehr Verbunden sind (egal ob Freundschaftlich oder in einer Liebesbeziehung), bringt viele von Ihnen dazu, sich stark unterzuordnen.

Manchmal werden die Fische als „wischiwaschi“ bezeichnet, weil sie eine Passivität und Trägheit an sich haben, die am deutlichsten sichtbar wird, sobald sie in eine Krise geraten. Ein Fisch in einer Zwangslage ist unfähig, eine rasche Entscheidung zu fällen und zu handeln. Eine schnellgetroffene Entscheidung hieße ja, eine Wahlmöglichkeit zugunsten einer anderen aufzugeben.

Für die Fische gibt es zu viele Wahlmöglichkeiten, und wenn man sie alle gründlich betrachtet, hat einfach jede etwas Gutes an sich.

Wie also soll man wählen, wenn jede Möglichkeit richtig und gleichzeitig falsch ist?

Dies ist einer der Schlüssel zum oft so rätselvollen Verhalten der Fische: Alles ist relativ.

Wie alle Eigenschaften der Tierkreiszeichen hat auch diese zwei Seiten. Die Relativität der Wahrheit zu sehe, ist eine große Gabe, denn sie führt zur Toleranz. Wenn alles relativ ist, kann man andere nicht wegen ihrer Ansichten verdammen. Leider aber kann diese Einstellung unglaublich oberflächlich sein.



Sternzeichen Fische Eigenschaft
"Go with the Flow" eine Eigenschaft der Fische

Die ruhige, weise Gleichgültigkeit, mit der Fische menschliche Übergriffe hinnehmen, ist manchmal geradezu erschütternd.

Denn der Fische wird sich still verhalten, wenn seine Frau ihn verlässt, seine Kinder ihn beleidigen, sein Chef ihn beschimpft, das Finanzamt sein halbes Gehalt abjagt und sein Vermieter ihn auf der Straße setzt. Mit stiller Gelassenheit nehmen viele Fische Schicksalsschläge hin, als seien sie ihnen vorbestimmt, als erwarteten sie sie und hießen sie willkommen. Vielleicht wissen sie etwas, das andere Zeichen entgeht: das all das Leiden, all dieses Unglück nicht viel bedeutet, wenn man nicht so fest am Leben hängt. Und damit meine ich nicht, dass Fische Selbstmordabsichten haben, natürlich nicht! Ich möchte nur darauf hinweisen, dass Fische nicht allzu stark an Dinge in der materiellen Welt gebunden sind. Doch genau darin liegt auch ihre größte Schwäche, denn so manches Mal wird ihre Gutmütigkeit ausgenützt. Passiert das zu oft, so können Fische mitunter auch ziemlich misstrauisch werden und ihre echten Gefühle verschweigen.

Der Fisch hat die tiefe Weisheit, die Nichtigkeit aller menschlichen Begierde, zu sehen.

Wilder Ehrgeiz, machtvolle Leidenschaft, Habsucht und Gier – diese beherrschenden menschlichen Motive, die und alle vorwärtstreiben – haben wenig Macht über ihn. Wie jede anderes Zeichen sind auch Fische zu diesen Gefühlen fähig, aber irgendwie und irgendwo tief in ihnen nehmen sie sie einfach nicht so ernst. Schließlich ist dies alles nur Illusion.

Die Fische scheinen diese seltsame, etwas zynische Weisheit vom Leben und den Menschen schon von Kindheit an zu haben. Wie die beiden anderen Wasserzeichen Krebs und Skorpion erfassen sie instinktiv die verborgenen Strömungen hinter dem normalen menschlichen Verhalten. Es ist schwer einen Fisch zu täuschen. Aber der unterschied zwischen ihm und den beiden anderen Wasserzeichen ist der, dass der Krebs und der Skorpion an die eigenen Emotionen gebunden sind und deshalb gefühlsmäßig handeln.

Der Fisch ist ein Geschöpf, das unter der Wasseroberfläche leb. Auch die Fische der Tierkreiszeichen tun dies. Alles wird doppelt oder vierfach gesehen, nichts ist jemals einfach oder klar. Jeder Gedanke und jede Handlung hat Tausende von Assoziationen, die in alle Ewigkeit Wellen schlagen. Fische erkennen keine Grenzen. Man kann das leicht an ihren Lebensgewohnheiten feststellen. Ein Fisch-Mensch kann essen, bis ihn schlecht wird, trinken, bis er zusammenbricht, so laut und extrovertiert werden, dass alle beleidigt sind, oder so still und abweisend sein, dass alle Angst bekommen. Das liegt daran, dass er nicht richtig weiß, wie man unterscheidet, wie man einschränkt und wie man wählt.

Fische haben große Schwierigkeiten mit der Wirklichkeit. Das heißt, mit einer Wirklichkeit, die durch Zeit und Raum, Gegebenheiten und Tatsachen eingegrenzt ist. Obwohl ihre Intuition blitzschnell reagiert und ihr verstand glasklar ist, übersehen sie häufig simple Dinge wie die Stromrechnung.

Das kann Erdgebundenen oder Luftelement Typen, die alles planen, strukturieren und erklären mochten, sehr irritierend sein. Obwohl ein Fisch als Wasserzeichen sich häufig mit Luftzeichen verbindet, sehen beide die Wirklichkeit ganz verschieden. Für den Fisch ist alles nicht so wichtig. Er neigt eher dazu, kurz entschlossen nach Tahiti zu fliegen oder einen Porsche zu kaufen, als sechs Monate vorher seinen Urlaub mit einer Reisegesellschaft zu planen und ein sparsames, vernünftiges Auto zu kaufen.

Ihre Vorstellung von dem, was wichtig ist, unterscheidet sich einfach von der anderer Menschen.

Fische sind unheilbare Romantiker, Sie haben Methoden, das zu verbergen, aber sie werden von der Geburt bis zum Tod Romantiker bleiben.

Wer zuverlässige, solide Menschen schätz, die meinen, was sie sagen, es sogar noch nächste und übernächste Woche meinen, hält sich von den Fischen besser fern. Das einzige beständige an ihnen ist die Liebe und das Bedürfnis nach Wechsel. Der Fisch braucht Blumen für die Seele. Er ist erstaunlich anpassungsfähig und kann in einer Dachkammer Leben, aber Dachkammer sind romantisch, Sozialwohnungen nicht.

In einem von soviel Romantik, Hingabe, Güte, Gnade und Mitgefühl durfluteten Haus muss im Keller zwangsläufig ein riesengroßer Schatten lauern, nicht wahr? Das ist einfach ein Grundgesetz des Lebens. Und hier kommt es: Fische kennen keine Grenzen (ich habe das schon erwähnt oder?) und die Schattenseite der Fische kennt keine grenze: Sein Name ist MACHT.

In normalen Situationen wird der Fisch meist das Opfer sein. Wir begegnen diesem Phänomen bei vielen Fischen. Sie werden ausgenutzt, übervorteilt, finanziell und in ihrem Mitgefühl ausgenommen, wegen ihres Mitleids versklavt und durch ihre Neigung, sich für die Sünden anderer schuldig zu fühlen, verpflichtet. Es ist fast unvermeidlich ein fisch, der beim gewalttätigen Partner ausharrt, der die schizophrene Frau betreut, der das zurückgebliebene Kind aufzieht, die kränkliche Mutter unterstütz und dieses oder jenes aufgibt, um einem anderen zu helfen. Manchmal ist es schwer festzustellen ob die Fische die edelsten oder die dümmsten aller menschlichen Wesen sind, ob sie wahre Heilige oder Tyrannen sind, die eine gewaltige Macht dadurch ausüben, dass sie anderen das Gefühl geben, ihnen hoffnungslos ausgeliefert zu sein- Und niemand hat soviel Macht wie ein Märtyrer und Fischen haben beides in sich, den Märtyrer und den Tyrannen.

Wenn en empfindsamer Fish zu brutal unter Druck gesetzt wird – was diesem Zeichen häufig geschieht, kann er sich durch Grausamkeit Luft machen. Dieser verwirrende Eigenschaft mancher Fische ist unbegreiflich., tritt aber häufig in Erscheinung., angefangen mit dem Kind, das seine Schulkameraden oder Tiere quält bis hin zum Psychotiker. Die Fische haben oft so viele Begabungen und Vorstellungen, dass sie zu den gesegneten aller Menschen gehören, aber seine Verbitterung über das Leben, vor dem er sich betrogen fühlt, kann ihn zugrunde richten. Erst wenn er erfassen kann, dass es um ihm geht, dass es keine „Welt“ gibt die ihm feindlich gesonnen ist, dass er einfach die göttliche und die sterbliche Seite seines Wesens begreifen und beide pflegen muss, ist er in Wahrheit unbegrenzt.



Mythos


Das Sternzeichen Fische ist vor allem mit der Geschichte der Aphrodite und ihres Sohnes Eros verbunden, die dem Monster Typhon entkamen, indem sie ins Meer sprangen und sich in Fische verwandelten. In einer anderen Version lagen sie damals am Euphrat und sprangen in den Fluss, nicht ins Meer. Als sie ins Wasser sprangen, banden sie sich mit einem Seil zusammen, um sich nicht gegenseitig zu verlieren.


Die Verbindung zwischen dem Mythos der Fische und dem Sternzeichen Fische

Es liegt in der Natur der Fische, vor allen möglichen Monstern davonzulaufen. Sie sind leicht verängstigt und der Mythos erzählt von ihrer Fähigkeit, Formen zu verändern und verschiedene Masken aufzusetzen, um Verletzungen zu vermeiden.

Die ursprüngliche Natur von Fische erzählt von Menschen, die dazu neigen, sich festzuhalten, und sich wie Fische in einem Fischernetz verheddern. Sie werden oft in Probleme verwickelt sein, Situationen, die sie nicht vorhersagen konnten, und ihre Bewegung durch das Leben wird voller Hindernisse sein, solange sie achtlos durch sie hindurchlaufen.


Astromedizin


Das Zeichen Fische beherrscht primär die Füße, wegen der Opposition zu Jungfrau sekundär die Verdauungsorgane, wegen der Quadratur zu Schütze die Leber und des Quadratscheines zu Zwillinge Lunge und Nerven. Diese Körperteile oder Organe sind verletzungs- oder krankheitsanfällig. Fische-Krankheiten sind: schwache Füße, Fußleiden, Erkrankungen durch kalte Füße; Rheuma, Gicht, Trunksucht, Skrofulose, Vergiftungen, Infektionskrankheiten; schleichende, undefinierbare Leiden. Fische können an Tumoren, Weichgewebe, Konjunktivitis, Schleim in der Lunge sowie an Drüsenproblemen leiden.


Fische -Typologie


  • Herrscherplanet: Jupiter (nach der klassischen Planetenherrschaft)

  • Bestimmendes Element: Wasser

  • Typus: Veränderlich, weiblich

  • Temperament: Phlegmatisch, mystische Freundlichkeit

  • Farbe: Pastellfarben, Aquarellfarben, blasse Farben allgemein, flussgrün, rosa, helles lila

  • Edelsteine: Amethyst, Onyx und Amazonit

  • Landschaften: Küstenorte, Inseln

  • Länder und Regionen: Iran, Ceylon und Brasilien

  • Körperliche Ebene: Das zentrale Nervensystem und der Hypothalamus

  • Jahreszeit: Spätwinter

  • Urbild: Der Träumer

  • Aufgabe: Flexibilität, Anpassung, Empathie

  • Berufsfelder: Soziale Berufe und Pflegeberufe, wie die Betreuung von Kranken, Drogenabhängigen, Behinderten oder Gefängnisinsassen

  • Düfte: leicht blumig-fruchtig mit einem Hauch von Frische aus Geißblatt, Zitronengras und Apfelblüte.


Karmische Aufgabe


Fische haben die höchste karmische Aufgabe, das Göttliche zu erkennen und sich dem voll und ganz hinzugeben. Die größte Herausforderung im Leben der Fische ist es, die Illusion, die Maya, zu erkennen und sich von ihr zu befreien.


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#astrologie#sternzeichen#fische



Quellen:

"A Handbook of Medical Astrology" von Jane Ridder-Patrick

Lizz Greene: Sage mir dein Sternzeichen, und ich sage dir, wie du liebst; 2010

Yogawiki

Astro.com









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