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Astrologie ist keine Hokuspokus!

  • Autorenbild: Margareth Reynartz
    Margareth Reynartz
  • 13. Dez. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Juli 2021


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Das Wort "Hokuspokus!" beruht auf einem buchstäblichen Missverständnis: Früher hielten christliche Priester Gottesdienste ausschließlich in lateinischer Sprache ab. Das salbungsvolle "Hoc est enim corpus meum", was "Das ist mein Leib" bedeutet, verstanden damals jedoch nur Gelehrte.


Denn tatsächlich konnte man aus dem lateinischen Satz schnell genau das verstehen: "Hokus Pokus". Und da nach dem Verständnis der Geistlichen etwas während des Gottesdienstes verwandelt wird - das Brot, die Hostie, in den Leib Jesu Christi - war der vermeintliche Zauberspruch geschaffen. Und da raunten sich manche Gottesdienstbesucher leise zu: "Jetzt macht er wieder seinen Hokuspokus."


Wie auch immer, der Wortsinn übertrug sich auf alle Situationen in denen Menschen, sei es aus Vorsicht oder aus Unkenntnis etwas Unbekanntes ablehnen.

Das Wort Astrologie hat einen griechischen Ursprung, wobei "Astron" Sterne bedeutet und zusammen mit "Logos" was Studium bedeutet, die vollständige Interpretation des Studiums der Sternen bedeutet.


Es ist fast wie ein Fingerabdruck - oder eine Art astrale DNA, da jede Karte mit all ihrer einzigartigen Komplexität eine Vielzahl von Besonderheiten aufweist, die sich in der Raumzeit nicht leicht wiederholen lassen. Die Konfigurationen einer astrologischen Karte werden nur ungefähr alle 26.000 Jahre wiederholt, so dass es in unserem Leben keine gibt, die 100% der anderen entspricht.

Die Astrologie wurde nicht nur aus der bloßen Beobachtung der Sterne geboren sondern entstand aus der Faszination des menschlichen Ego angesichts seiner Vielfalt und des Gefühls seiner Andersartigkeit: Warum bin ich so und nicht anders?

Wir leben in einer Zeit in der Menschen danach streben sich selbst und andere besser zu verstehen und die Zusammenhänge zu erkennen die uns mit dem Universum als Ganzes verbindet.


Die Astrologie erfordert weder Glauben noch Wissenschaftliche Bestätigung sondern geistige Akzeptanz: Es gibt eine Realität, die uns betrifft und die nicht durch die von der akademischen Welt vorgeschlagenen Repräsentationssysteme der Natur erklärt wird.

Die Astrologie unterscheidet sich von allen religiösen, philosophischen und ideologischen Lehre durch ihre Beständigkeit ihre Allgegenwart und ihre Fähigkeit, trotz kultureller Normen und Ausrichtungen, zu bestehen und sich zu wandeln.

Die klassische Astrologie untersucht, welche Erfahrungen ein Mensch in seinem Leben erwarten kann und wir haben immer die Wahl uns für dieses oder jenes zu entscheiden. Natürlich hängen die Alternativen immer von unsere Fähigkeit unserer eigenen Möglichkeiten bewusst zu sein.

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